Verhütung darf nicht am Geld scheitern

pro familia magazin: Verhütung - ein Menschenrecht für alle

Im pro familia magazin Nr. 3-2015 wird das Thema aus rechtlicher und wissenschaftlicher Sicht beleuchtet und über Erfahrungen von Betroffenen, über regionale Modelle der Problemlösung sowie das Engagement des gesamten Verbands für eine gesetzlich verankerte, bundesweit gültige Hilfe zur Familienplanung für Menschen mit wenig Geld berichtet.

Diese gedruckte Ausgabe ist mittlerweile leider vergriffen. Sie steht aber als PDF zum Download kostenlos zur Verfügung: magazin-3-2015.pdf

Das aktuelle pro familia magazin und das Archiv finden Sie auf der Seite des Bundesverbandes: www.profamilia.de/interaktiv/publikationen/publikationen/pro-familia-magazin/magazin-2016.html

pro familia hat Bundestagspetition eingereicht

Die Forderung nach einer bundesweit einheitlichen, gesetzlich verankerten Kostenübernahme ärztlich verordneter Verhütungsmittel für Menschen mit wenig Geld haben fast 16.600 Personen unterzeichnet.

Seit Inkrafttreten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes 2004 haben Frauen und Männer, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen, keine Möglichkeit mehr, eine Hilfe zur Familienplanung zu beantragen. Und die Krankenkassen übernehmen die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel nur für Jugendliche bis zum vollendeten 20. Lebensjahr.

Der Text der Petition als PDF: petition.pdf

Weitere Infos zur Bundestagspetition und zur bundesweiten Kampagne finden Sie auf der Seite: www.profamilia.de/petition

Kieler Erklärung

Eine Übernahme der Kosten ärztlich verordneter Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen fordern die UnterzeichnerInnen der „Kieler Resolution“ – darunter zahlreiche WissenschaftlerInnen, führende VertreterInnen von Frauen-, Familienplanungs-, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Bildungs- und medizinischen Einrichtungen.

Resolution dem Bundesfamilienministerium übergeben

Termin im Bundesfamilienministerium: Margret Salzmann (Hebammenverband Schleswig-Holstein), Elke Ferner (Parlamentarische Staatssekretärin), Simone Hartig (pro familia Schleswig-Holstein), Petra Schmi
Zur GroßansichtUnterschriftenübergabe im Familienministerium
Am 21. Juli 2014, 20 Jahre nach der Anerkennung des Menschenrechts auf Familienplanung durch die Internationale Konferenz für Bevölkerung und Entwicklung in Kairo, wurde die Resolution der Parlamentatischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Elke Ferner, übergeben.

Pressemitteilung und Resolution: resolution.pdf

Auf facebook finden Sie das Thema unter:
www.facebook.com/profamilia.deutschland/posts/768677849827400

Initiatoren

Die bundesweite Unterschriftenaktion wurde im Rahmen einer Tagung Ende 2013 in Kiel auf den Weg gebracht. Die Veranstalterinnen der Tagung und Initiatorinnen der Resolution: Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten, Hebammenverband Schleswig-Holstein, pro familia S.-H., mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Vorträge am Fachtag

Birgit Wille, Bürgerbeautragte des Landes Schleswig-Holstein: Grußwort - grußwort.pdf

Dr. Carola Bury, Referentin für Gesundheitspolitik Arbeitnehmerkammer Bremen: "Das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, zwischen Menschenrecht, persönlicher Lebensplanung und sozialen Risiken" - vortrag-1.pdf

Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Universität Gießen, Sachverständige 1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, Expertin für Frühe Hilfen: "Kosten und Nutzen Früher Hilfen - Was Frühe Hilfen mit Familienplanung & Kosten von Verhütung zu tun haben" - vortrag-2.pdf

Hintergrundinformationen

Petra Schmittner, Frauenbüro Lübeck: "Übernahme der Kosten ärztlich
verordneter Verhütungsmittel – Vorstellung verschiedener Modelle" - info-1.pdf

Annelene Gäckle,Dipl.-Soziologin, Pädagogin, MA,Studie: Wahlverhütung bei Hartz IV? Kontrazeptionsverhalten und Soziale Lage - studie.pdf

pro familia-Bundesverband: Fakten und Hintergründe: Kostenfreie Verhütungsmittel für ALG II und Sozialgeld-Bezieherinnen,2010 info.pdf

Details zur Tagung finden Sie in diesem Flyer: tagung.pdf

Weitere Informationen

pro familia Flensburg, Marienstr. 29-31, 24937 Flensburg
Tel. 04 61 - 90 92 620, Fax 04 61 - 90 92 649, flensburg@profamilia.de